Historie

2003

Ein souveräner Auftritt: Dorothee Hill Rheinhessische Weinprinzessin

Als "ihre" Dorothee Hill beim "Festival der Weinmajestäten" die Bühne des Mainzer Hyatt Regency Hotels betritt, gibt es für die mitgereisten Fans aus Uelversheim und Umgebung kein Halten mehr. Prasselnder Applaus und begeisterte Rufe erfüllen den Ballsaal des Hotels. Die 20-jährige Wirtschaftsrechts-Studentin an der Fachhochschule Mainz fügt ihrer tadellosen Vorstellung bei der nachmittäglichen Befragung durch eine Fachjury einen souveränen Auftritt als Gesprächspartnerin von Moderatorin Cornelia Klinger hinzu und zählt zu den Favoritinnen der insgesamt fünf Bewerberinnen um Rheinhessens Weinkrone. Am Ende hat dennoch die Ebersheimerin Eva Vollmer die Nase vorne, was am Tisch der Uelversheimer ein wenig Enttäuschung auslöst. Doch die weicht, als Dorothee Hill mit der Weinprinzessinnen-Krone auf dem Haupt ihren Unterstützern dankt, die sie zurecht ob ihrer guten Leistung feiern.

"Am schlimmsten war die Viertelstunde vor der Befragung", räumt eine gelöste Dorothee Hill nach der Wahl im AZ-Gespräch ein. Als erste Kandidatin muss sie sich den Fragen des Fachgremiums stellen und erledigt diese Aufgabe trotz der verständlichen Nervosität mit Bravour. Die Uelversheimer Winzertochter bleibt den Juroren keine Antwort schuldig und lässt aufhorchen mit ihrer Arbeit über Schädlinge im Weinbau, die ihr als Schülerin des Gymnasiums zu St. Katharinen in Oppenheim höchste Meriten im bundesweiten Wettbewerb "Jugend forscht" einbrachte. Alle Bewerberinnen mussten vorab einen Wein auswählen, den sie der Jury präsentieren. Dorothee Hill brauchte da nicht lange zu überlegen. Sie brachte den handgelesenen und weißgekelterten 2002er Spätburgunder Blanc de Noir aus dem elterlichen Weingut mit.

"Ein wenig enttäuscht bin ich schon, aber andererseits auch erleichtert, dass der Druck weg ist", kommentiert die 20-Jährige den Ausgang der Wahl. Und ein dickes Lob geht an den "merkwerdische Fanclub" für die tolle Unterstützung. Lob hat sich aber auch ihre Freundin Katja Schäfer verdient, die Dorothee Hill dabei half, die von der frisch gekürten Weinprinzessin entworfene Abendrobe zu schneidern. "Sie hat sich sehr gut präsentiert", bewertet Liselotte Hill den Auftritt ihrer Tochter und Vater Wolfgang Hill ist stolz darauf, dass sie den Griff zur Krone angestrebt hat. Dass es am Ende nicht ganz gereicht hat, ist für ihn "kein Problem".

Das sieht auch Bürgermeister Edgar Bucher so. "Es ist toll, dass eine junge Dame aus Uelversheim den rheinhessischen Wein repräsentieren darf." Die Gemeinde richtet am Mittwoch um 20 Uhr einen Empfang für Dorothee Hill im Rathaus aus.

Thomas Ehlke (Allgemeine Zeitung)

Neues Produkt: Illusion

Auch dieses Jahr waren wir wieder "kreativ" und haben unser Sortiment bereichert. Ab März 2003 bieten wir an:

ILLUSION

2002er Spätburgunder Weißherbst -Blanc der Noir- Qualitätswein trocken

Ein kräftiger Spätburgunder, bei dem die ganzen, handgelesenen Trauben sofort nach der Ernte gekeltert wurden. Der Wein wurde zudem sehr reduktiv ausgebaut, so dass er keine Farbe angenommen hat. Er gleicht von der Optik einem Weißwein und hat die Fruchtaromen des Spätburgunders!

 

2002

Eisweinernte

In den frühen Morgenstunden des 14. Dezember 2001 konnten Christian und Mathias die Traubenernte des Jahrgangs 2001 beenden. Gegen 5.30 Uhr begann die Lese unseres Riesling-Weinberges im Uelversheimer Tafelstein, bei einer Temperatur von ca. -9° Celsius. Um 10.00 Uhr tropfte bereits der erste Most von der Kelter mit einem Mostgewicht von 160° Oechsle! Der Eiswein wird demnächst in unser Angebot aufgenommen.


Jugend forscht

Dorothee hat im Rahmen einer "Besonderen Lernleistung" im Biologieunterricht eine Forschungsarbeit mit folgendem Thema angefertigt: "Einfluss von nützlingsschädigenden Insektiziden auf die Vermehrung von schädlichen Milben an Weinreben".

Diese Arbeit wurde auch bei "Jugend forscht -Schüler experimentieren" angemeldet. Die Juroren waren so beeindruckt, dass Dorothee beim Regionalwettbewerb mit dem 1. Platz in Biologie bedacht wurde. Außerdem erzielte sie einen Sonderpreis für Umwelt und einen weiteren 1. Preis für die beste Präsentation der Arbeitsergebnisse. Durch diesen Erfolg hat sie sich für den Landeswettbewerb qualifiziert.

 
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